Neues von Radio Q

Hörfunk mit Herzblut

Geschrieben von am 16. April 2011 in Jobs & Karriere, Neues von Radio Q | Im Moment keine Kommentare.

…so der Titel eines Artikels in der aktuellen Ausgabe der WWU-Zeitschrift “Wissen und leben”. Mit Sätzen wie diesem hier:

“Die Lehrzeit bei Radio Q bringt neben lebenspraktischen Erfahrungen auch Qualifikation für den späteren Berufseinstieg mit sich und ist oft der erste Schritt in die große Radiowelt.”

Mehr dazu hier.

“Emotional schon auf verloren eingestellt”

Geschrieben von am 19. December 2010 in Neues von Radio Q, Personalien | Im Moment keine Kommentare.

Bei der Verleihung der Campusradiopreise 2010 hat Radio Q einen Anerkennungspreis eingeheimst. Henrik Kipshagen und Philipp Spreckels gewannen den Preis für einen Beitrag über die Geschichte der Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan – nachzulesen in der Münsterschen Zeitung.

Lesehinweis: “Vier Moderatoren für fünf Tage Programm”

Geschrieben von am 11. September 2010 in Neues von Radio Q | Im Moment keine Kommentare.

Daniel Meyer von Radio Q war in der vergangenen Woche gemeinsam mit Vertretern von Mephisto in Leipzig und Kölncampus in der Sendung “Campus und Karriere” im Deutschlandfunk zu hören. Thema: Personalmangel bei Campusradios. Das vollständige Interview findet sich auf der Seite vom Deutschlandfunk, hier ein Zitat:

“Letzte Woche, da sah es ziemlich, ziemlich düster aus, da waren hier in der Redaktion am Tag, weiß ich nicht, zwei, drei Leute. Wir haben insgesamt, wir haben mal durchgezählt, vier Moderatoren für fünf Tage Programm die Woche, und da sah es sehr eng aus.”

Der Beitrag trägt den Titel: “Vier Moderatoren für fünf Tage Programm“.

Lesehinweis: Radio Q hat ein neues Logo

Geschrieben von am 4. June 2010 in Neues von Radio Q | Im Moment keine Kommentare.

Aus “Münstersche Zeitung” vom 4. Juni 2010:

“Nach dem Streit hat Radio Q jetzt dieses neue Logo

MÜNSTER Der Campus-Radiosender “Radio Q” hat ein neues Logo. Sieben Stationen des Lokalradios NRW hatten wegen Ähnlichkeiten des Schriftzuges eine Klage angedroht. Der neue ist dem alten ähnlich – von der Gegenseite wurde er aber schon akzeptiert. Deren Geschäftsführung unterbreitete sogar ein Hilfsangebot.”

Weiterlesen: hier!

Abgemahnt: Radio Q muss sein Logo ändern

Geschrieben von am 21. May 2010 in Neues von Radio Q | Im Moment keine Kommentare.

Na, da ist ja gut, dass der Förderverein es bislang nicht auf die Reihe bekommen hat, dass Radio-Q-Logo auf dieser Seite zu aktualisieren. Denn Radio Q ist seit dieser Woche ohne Logo.

Der Grund ist eine Abmahnung von der Radiogesellschaft ams aus Ostwestfalen. Die Betreibergesellschaft von Radio Bielefeld, Radio Gütersloh, Radio Herford 94,9, Radio Hochstift, Radio WAF, Radio Westfalica und Radio Lippe vertritt die Meinung, dass das gerade gelöschte Q-Logo den Logos der eigenen Sender zu ähnlich ist.

So, wie sich die Sachlage nach diversen Blogeinträgen liest (man korrigiere mich, wenn ich falsch liege), hat die ams einen Anwalt (dauer-)beauftragt, die Wahrung der eigenen Markenrechte zu überwachen – der Anwalt wird aktiv, wenn ein neues Logo angemeldet wird oder ihm vergleichbares ins Auge springt (was nicht angemeldet wird – wie bei Radio Q). Radio Q hat nach Eintreffen eines entsprechenden Schreibens das Logo von der eigenen Webseite etc. entfernt – der angedrohte Streitwert von 25.000 Euro ist für den Sender existenzbedrohnend. Offenbar sind durch das schnelle Reagieren keine Kosten für den Sender entstanden – bis eben auf diverse Materialien wie Kugelschreiber, Flyer etc., die jetzt nicht mehr verwendet werden dürfen.

Womit man bei der ams wohl nicht gerechnet hat: Seitdem Daniel Fiene darüber gebloggt hat (Link s.u.), ist ein sogenannter Shitstorm über die ams hereingebrochen. Seit zwei Tagen etwa quirlen die Facebook-Fan-Seiten von Radio Gütersloh und Radio Bielefeld vor Kommentaren nur so über, diverse Blogs berichten und selbst die “Münstersche Zeitung” hat die Geschichte schon aufgegriffen.

Der Vorwurf der Netzgemeinde: Das Vorgehen der ams ist absolut unverhältnismäßig und ein Anruf vorher hätte genügt und Stil bewiesen. Oder, wie Stephan LH auf der Facebook-Seite von Radio Gütersloh kommentiert: “Wie wär’s wenn Q einfach sein altes Logo behalten darf? Und wir vergessen die ganze Sache? Hmm?”

Gegenwärtig ist der Stand der Entwicklung so: Radio Q hat das Logo entfernt und angekündigt, es in veränderter Form weiter zu nutzen. Es gibt eine erste Stellungnahme von der ams (kommentiert bei Daniel Fiene), die im Netz aber ebenfalls kritisch diskutiert wird (“‘Als kleine, fragile Lokalradios, die sich ausschließlich aus Werbeeinnahmen und Sponsorings finanzieren müssen, reagieren wir darauf aus Selbstschutz allergisch.’ Ich fang gleich an zu weinen.”).

Hier gibt es eine Reihe von Links zum Thema, wer sich informieren will:

www.mywebwork.de, 19.5.2010: “privatsender-kette mahnt campusradio ab – wie radio waf, radio gütersloh, radio bielefeld und co. auf den nachwuchs pfeifen” – Daniel Fiene zeigt beide Logos im Vergleich und sammelt erste Presselinks.

indiskretionehrensache.de 20.5.2010 (Thomas Knüwer): “Die fröhlichen Abmahner von Radio Waf & Co.

Münstersche Zeitung, 21.5.2010: “Klagedrohung – Warum sich Radio Q nicht wehrt

www.ingeseibel.de: “Aufregung um ein kleines Logo – oder: Lasst uns besser reden…

www.2muchin4mation.com: “Der Logostreit auf den Facebookseiten von Radio Bielefeld & Radio Gütersloh

Hier geht’s zur Facebook-Fan-Seite von Radio Gütersloh.

Hier geht’s zu der Facebook-Fan-Seite von Radio Bielefeld.

Neue Kabarettreihe in Münster – mit Christoph Tiemann und Radio Q

Geschrieben von am 20. October 2009 in Live, Neues von Radio Q, Personalien | Im Moment keine Kommentare.

CUBARETT – Die Kabarett-Bühne
– Münsters erste offene Kabarett-Bühne –
Jeden ersten Montag im Monat
im CUBA NOVA, Achtermannstraße, Münster
ab 20 Uhr, Eintritt 4 EUR

Fünf bis sieben Künstler aus Kabarett und dem Kabarett artverwandten Sparten sowie ein musikalischer Gast entern jeweils 10-15 Minuten lang die Bühne: Alte Kabarett-Rampen-Säue sind ebenso willkommen wie Frischlinge, Trüffel aus ihren Programm zu präsentieren oder neue Schweinereien auszuprobieren. Jeder Künstler bekommt nach dem Abend einen Videomitschnitt seines Auftritts – zur schonungslosen Selbstanalyse, zur “brutalstmöglichen” PR-Offensive oder “für-zum-der-Mutti-zeigen.”

CUBARETT ist also Testgebiet für Künstler und Appetitmacher für Zuschauer – hier treffen sich alte Hasen und junge Hüpfer, ein Ort gegenseitiger In- und Konspiration. Mehr dazu auch in der Echo Münster.

Als Gäste der Premiere stehen schon fest:
Manne Spitzer, Münster
Kalla Wefel, Osnabrück
Manfred Tamm, Münster
Peter Rodemeyer, Bochum
Christian Erll, Münster

Moderation:
Christoph Tiemann

Nach der Premiere im November gibt es weitere Ausgaben der offenen Kabarett-Bühne am 1. Februar 2010, 1. März, 5. April, 3. Mai (dann Sommerpause), sowie am 6. September, 4. Oktober, 1. November, 6. Dezember 2010.

Die besten Pointen und bösesten Witze kann man im Abendprogramm des folgenden Tages noch einmal auf Radio Q genießen (dank Internetstream tatsächlich überall von Q-uedlinburg bis Q-uala Lumpur zu hören).

Eine Homepage zur Veranstaltung gibt es auch. Interessierte Künstler können sich über das dortige Kontaktformular anmelden (erwünscht) oder auch sich auch ganz spontan am Abend auf die Bühne werfen (auch kein Problem) – wir schaffen dann eine “Freifläche”.

10 Jahre Radio Q – sei dabei!

Geschrieben von am 4. October 2009 in 10 Jahre Radio Q, Live, Neues vom Vorstand, Neues von Radio Q, Vitamin Q | Im Moment keine Kommentare.

Q 90.9 – Radio Q. Der Sender im Keller am Aasee wird 10 Jahre alt und das wollen wir mit Dir feiern
– drei Tage lang!

Haupt-Feiertag ist Samstag, der 17. Oktober: Der NRW-Campusradiotag kommt nach Münster – Jupiter Jones, Die Sterne und viele andere spielen beim Radio-Q-Festival – und der Förderverein verleiht den Preis „Hybrid“ für besondere Kreativität und besonderes Engagement bei Radio Q – ein Tag, um alte Hasen und junge Talente zu treffen zum Fachsimpeln und gemeinsamen Feiern.

Den Auftakt macht bereits am Vortag die Jubiläumssendung „10 Jahre, 10 Stunden“. Am Sonntag nach der Party treffen wir uns zum Katerfrühstück im Café Uferlos. Anschließend laden wir Dich zur Senderbesichtigung mit Open-Mike-Show ein, um off air und on air über alte Zeiten zu plaudern. Wer in Münster übernachtet und nicht im Hotel oder bei Freunden unterkommt, bringt einfach Schlafsack und Matte mit und macht es sich in der Q-Lounge in der Bismarckallee gemütlich.

Weil Vorfreude so schön ist, bitten wir Dich schon jetzt um Deine Mitwirkung:

1. Bitte gib uns bis zum 12. Oktober Bescheid, ob Du am Frühstück im Uferlos teilnehmen
möchtest, mit einer kurzen Mail an foerderverein@radioq.de.

2. Beim Festival dürfte es voll werden. Bitte bestell deshalb möglichst bald Deine Karte(n) für
8 € das Stück unter karten@radioq.de.

Wir freuen uns auf unsere große gemeinsame Feier mit Ehemaligen, Aktiven, Freunden, Förderern
und Hörern – hoffentlich bist Du dabei!

Radio Q – eine Hassliebe

Geschrieben von am 7. August 2009 in 10 Jahre Radio Q, Live, Neues von Radio Q, Vitamin Q | Im Moment keine Kommentare.

Endlich online: das neue radioq.de!

Geschrieben von am 6. August 2009 in Neues von Radio Q | Im Moment keine Kommentare.

Nach einiger Zeit des Wartens ist die Homepage von Radio Q runderneuert: neues Layout, neue Features. Gar nicht schlecht: zum aktuellen Song bei Radio Q das passende YouTube-Video. Dazu Aktuelles aus Hochschule und Wissenschaft – alles unter www.radioq.de.

Spätwirkungen einer Radio-Q-Recherche

Geschrieben von am 9. May 2009 in Neues von Radio Q, Sonstiges | Im Moment keine Kommentare.

Über 50 Jahre dauerte es, bis die Universität Münster damit begann, systematisch ihre Verstrickung in das NS-Regime zu untersuchen. Wie viele Studenten in die Parteistrukturen gezwängt wurden und Mitglied waren, ohne es zu wissen. Wie schnell sich die Professoren bemüht haben, dem Reichskanzler ihre Unterstützung zu versichern. Wie ihre jüdischen Kollegen in Konzentrationslagern landeten.

Radio Q hat diese Verstrickungen in einem ausführlichen Feature schon im Jahre 2001 beschrieben – bevor sich die Uni Münster an die Aufarbeitung machte. In “wissen/leben”, der Zeitung der Universität Münster, wurden jetzt neue Erkenntnisse aus diesen Recherchen veröffentlicht – im Zentrum dabei der Mathematik-Professor Heinrich Behnke, der den Nazis ablehnend gegenüberstand. Seinen Sohn Hans Behnke befragten wir schon ein paar Jahre zuvor für unser Feature. In der “wissen/leben” heißt es jetzt:

Die beherrschende Figur am Institut war Prof. Heinrich Behnke. Der Ordinarius verfügte (…) über außerordentliches Organisationstalent. Er war es, der die wenigen Studierenden – aufgrund des Krieges waren es mehr Frauen als Männer – für neue mathematische Ideen zu begeistern wusste. Noch bis in die 1940er Jahre versuchte er, den Kontakt mit ausländischen Kollegen zu halten, sei es nun, dass er zu Kongressen ins Ausland reiste, sei es, dass er ausländische Kollegen zu Gastvorträgen einlud. Nicht nur aufgrund seiner ersten, im Kindbett verstorbenen Frau, die Jüdin war, galt er den nationalsozialistischen Machthabern als unzuverlässig. Bereits 1934 wurde versucht, ihn aus dem Amt zu drängen.

Zur Zeit der Ausstrahlung des Features kam die Aufarbeitung schleppend voran, inzwischen ist man offenbar etwas weiter.