Keine Chance für ein bundesdeutsches Hochschulfernsehen?

Geschrieben von am 23. March 2009 in 10 Jahre Radio Q | Kommentieren

Mal ein Thema etwas neben der Spur, aber durchaus auch für Campus-Radio-Macher interessant oder zumindest unterhaltsam:

Es ist schon wieder ein paar Tage her, da tagte man in Leipzig zu der Frage, welche Chancen es für ein bundesweites Hochschulfernsehen gäbe. Initiator war Professor Rüdiger Steinmetz vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.

Die Idee: Man nehme Programme aus unterschiedlichen Hochschulen und strahle das gemeinsam auf einer Plattform aus. Entsprechend war die Tagung gestaltet: Technische und rechtliche Rahmenbedingungen wurden abgefragt, einzelne Programme vorgestellt. Am Ende stand sogar eine gemeinsame Absichtserklärung.

Wer sich mit Medienpolitik und -technik etwas auskennt, weiß: Das ist ein kühner Plan. Findet auch die “FAZ”, die die Tagung und den ganzen Plan im Nachhinein in Grund und Boden schrieb – Titel der “FAZ”-Geschichte: “Eine Mischung aus ARD und McDonald’s”.

Zitat: “Jetzt stellte das Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft einen neuen Weltrekord im medienwissenschaftlichen Blamieren auf, und zwar mit einem Eklat von einer Konferenz, die den einzigen Zweck hatte, dem offenbar größenwahnsinnig gewordenen Organisator eine schier unglaubliche Idee auszureden.”

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